„Private Equitisierung“? Verlieren Konzerne den Wettbewerb um Eigentumsrechte gegenüber Private Equity-Gesellschaften?

Der Beitrag von Matthias Brauer und Günter Müller-Stewens verdeutlicht, dass sich diversifizierte Konzerne auf ihre Stärken besinnen müssen, um sich im Wettbewerb um Eigentumsrechte gegenüber Private-Equity-Gesellschaften behaupten zu können. Die Autoren vermuten, dass Private-Equity-Gesellschaften die Konzerne in Bedrängnis bringen können, die quasi nur als Finanzinvestor ihrer Geschäftsbereiche auftreten. Jedoch hat das Konzernmanagement die Chance, weiterhin wichtiger Akteure auf dem Markt für Unternehmenskontrollen zu sein. Dazu müssen Konzerne konsequent andere Wege gehen als Private-Equity-Gesellschaften.

Dabei müssen sie in der Konfiguration ihres Geschäftsportfolios sowie in der Koordination zwischen ihren Geschäften ihre Differenzierungspotenziale gegenüber Private-Equity-Gesellschaften nutzen. Bei diesem Prozess können Wege gefunden werden, wie über Synergien der Corporate-Ebene ein Mehrwert für die Geschäftseinheiten geschaffen werden kann, den diese allein nicht realisieren können. Das St. Galler Corporate-Management-Modell zeigt Wege auf, wie die Corporate-Ebene systematisch einen solchen Mehrwert schaffen kann und welche Wertsteigerungshebel für das Konzernmanagement zur Verfügung stehen.

Der komplette Artikel wurde verfasst von:

  • Matthias Brauer Universität St. Gallen
  • Günter Müller-Stewens Universität St. Gallen

Download des Artikles pdf (pdf, 376 kb)

EY refers to one or more of the member firms of Ernst & Young Global Limited (EYG), a UK private company limited by guarantee. EYG is the principal governance entity of the global EY organization and does not provide any service to clients. Services are provided by EYG member firms. Each of EYG and its member firms is a separate legal entity and has no liability for another such entity's acts or omissions. Certain content on this site may have been prepared by one or more EYG member firms